„Wer seinen Wohlstand mehren möchte, der muss sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig sein.“ 

SIDDHARTHA GAUTAMA – Begründer des Buddhismus 500 Jahre vor Christus

Honig ist ein von den Honigbienen erzeugtes und eingelagertes Nahrungsmittel, welches ihnen als energiereicher Vorrat dient.

Honig entsteht, wenn Bienen Nektar und andere süße Säfte an Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern und umwandeln. Die Bienen lagern den Honig in Wachswaben, wo er unbegrenzt vor Verderb geschützt ist. Geschmack, Geruch und Farbe des Honigs werden von den botanischen Begebenheiten bestimmt. Der Imker kann nur begrenzt Einfluss darauf nehmen. Dadurch haben unsere Honige keinen gleichbleibenden, einheitlichen Geschmack. Sogar die Honige, zweier Völker, welche nebeneinander stehen, können Geschmacksunterschiede aufweisen.

Die Lebensmittelindustrie vermischt deswegen Honige unterschiedlichster Herkunft, damit der Honig, gleichbleibend, dem „Kundengeschmack“ entspricht.  Deswegen lesen Sie auf dem Honigetikett oft eine dieser Kennzeichnungen:

“ Mischung von Honig aus EG-Ländern 

“ Mischung von Honig aus EG-Ländern und Nicht-EG-Ländern 

Damit erfüllt der Hersteller seine Kennzeichnungspflicht in vollem Umfang. Doch leider ist für den Verbraucher nicht erkennbar woher dieser Honig stammt. Sie haben die Möglichkeit beim Hersteller nachzufragen, wo genau der Honig herkommt. Dieser ist aber nicht verpflichtet Ihnen eine Auskunft zu geben.
Ob dieser Honig, welcher theoretisch aus der ganzen Welt kommen kann, hygienisch einwandfrei geerntet, verarbeitet und absolut frei von (chemischen) Rückständen ist. Darüber braucht man angesichts solcher Aufnahmen nicht spekulieren.
Die Stiftung Warentest kam auch auf Besorgnis erregende Ergebnisse:
Stiftung Warentest: Honig, Kein Reiner Genuss.

 

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Zitate aus Öko-Test:

… in vier Honigen ließen sich Rückstände des Bienenarzneimittels Coumaphos nachweisen …

… Antibiotika konnte das von uns beauftragte Labor in fünf Honigen nachweisen …

 

Gemäß EG-Verordnung ist die Anwendung von Antibiotika bei Bienen nicht zulässig.

 Wir empfehlen Ihnen den Honig von einem Imker aus Ihrer Region zu beziehen!

Da Honig auch ein sehr gefragtes Wirtschaftsgut ist, wird wie bei allen wirtschaftlichem Unternehmungen versucht, möglichst viel Profit zu erzielen.

Ca. 70% des deutschen Honigbedarfs wird importiert.

Dabei handelt es sich um ca. 92.000t Honig – theoretisch ca. 184 Millionen Gläser Honig.

Dieser kommt hauptsächlich aus: Ukraine, Argentinien und Mexiko sowie zunehmend aus China. Doch daraus ergeben sich halt Probleme, welche den Honig, den wir deutschen auf unser Brot streichen, zu einem fragwürdigen Produkt machen können. Da es in diesen Ländern keine einheitlichen Hygiene-, Arzneimittel-, oder Lebensmittelverordnungen gibt. Für die Sicherheit des Honigs sind die Importeure verantwortlich.

Doch wird wirklich von jeder Charge eine Probe ins Labor gegeben ?

Können die gängigen Untersuchungsmethoden wirklich alle Risiken für unsere Gesundheit entdecken ?

Diese Fragen können wir hier nicht beantworten, doch gab es in der Vergangenheit ja schon einige Fälle, in denen der Profit über das Wohl der Verbraucher gestellt worden ist. Das ist leider immer die Sorge, wenn man über Lebensmittelindustrie spricht. 

So nimmt auch ein weiteres Problem immer weiter zu:

Honig wird entweder verfälscht oder gar ganz gefälscht !

Und wir haben keinerlei Zweifel daran, dass man den Unterschied kaum wahrnehmen kann. Schließlich haben die Lebensmittelchemiker- alleine dieses Wort ist schon grotesk – schon jahrelange Erfahrung damit, den Geschmackssinn der Verbraucher zu täuschen.

Der WDR hat in seiner Sendung „Markt“ vom 17.10.2018 einen sehr Interessanten Beitrag zu diesem Thema gebracht:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-honig-wie-gut-ist-importware-100.html

Doch man braucht gar kein Chemielabor oder irgendwelche technischen Gerätschaften um Honig zu verfälschen. Wenn nun ein Imker seinen Fokus auf möglichst hohe Gewinnerzielung gelegt hat und ihm alles andere egal ist, dann kann er den Bienen einfach billigen Zuckersirup füttern. Dann lagern die Bienen den Sirup ein, invertieren ihn und vermischen diesen mit dem Honig.

Deswegen gilt bei Honig sowie bei allen anderen Lebensmitteln:

Kaufen Sie Lebensmittel am besten direkt vom Erzeuger, lassen Sie sich die Produktion zeigen und erklären.

 

 

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