Monokulturen bedrohen ALLE Bestäuberinsekten

Monokulturen bewirken ein sehr einseitiges Nahrungsangebot für die Honig-/, Wildbienen, Schmetterlinge ect.

 

Zur Versorgung ihrer Larven braucht jede Art eine ganze Reihe von verschiedenen Pflanzen. Weil aber bis zu 20.000 Arten von Blühpflanzen in den kommenden Jahrzehnten verschwinden könnten, ergeben sich Probleme. Genau wie bei uns, so führt eine einseitige Ernährung auch bei den Bienen zu Verringerung der Vitalität. Die Bienen werden anfälliger gegen Krankheiten, Streß und Umwelteinflüssen – die Abwehrkraft der Bienen nimmt also stark ab . Vor allem im Herbst fehlt die Pollenvielfalt für den Wintervorrat. 

Der massenhaften Anbau von Nutzpflanzen, insbesondere von Raps, Zuckerrüben und Mais, sind ein Problem. In manchen Gegenden Deutschlands ist die Situation so dramatisch, dass die Imker ihre Völker, nach der Rapsblüte – im Sommer – füttern müssen damit diese nicht verhungern.

Wie kommt es dazu ?

 

Man kennt es ja, zur Rapsblüte kann man in jede Himmelsrichtung schauen und überall sieht man die großen, gelben Rapsfelder leuchten. Wegen diesem großem Nahrungsangebot legt die Bienenkönigin Eier  bis zur Leistungsgrenze. Es braucht dann 21 Tage bis die Bienen schlüpfen, danach bleiben die Bienen noch ca. 20 Tage im Bienenstock, bis sie zum ersten Sammelflug starten.

So kann es geschehen, dass der Raps verblüht ist und die Bienenmasse nicht genug Nahrung findet. In manchen Gegenden gibt es nach dem Raps kaum noch eine Nahrungsquelle für die Bienen.

Wiesen werden zur Gewinnung von Silage immer öfter gemäht. Das führt dazu, dass sich sowohl durch die fehlende Menge als auch durch die mangelnde Vielfalt des noch vorhandenen Blütenangebotes die Vitalität der Bienen drastisch verschlechtert.

Nicht nur die Monokulturen sind der Grund, auch die auf wenige Zentimeter herunter geschnittenen Rasenflächen der Gärten und Parkanlagen nutzen den Bestäubern nicht.

 

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